SYMPOSION –– Gewalt und Trauma in Praxis und in den Literaturen

Anlässlich des Tages gegen Gewalt an Frauen 2019  –
Symposion zu Gewalt und Trauma in Praxis und in den Literaturen

 

 

mit Zohra Bouchentouf-Siagh, Sarita Jenamani, Maria Teresa Medeiros Lichem, Klaus Mihacek, Erna Pfeiffer und Mitra Shahmoradi-Strohmaier

MO, 25. November 2019, 15.00 h bis 21.00 h
Presseclub Concordia, Bankgasse 8, Wien I

–– Beginn 15.00 h ––

Klaus Mihacek
Maria Teresa Medeiros Lichem
–– Pause ––

Erna Pfeiffer
Zohra Bouchentouf-Siagh (Übersetzung Reinhart Hosch)
–– Pause ––

Mitra Shahmoradi-Strohmaier
Sarita Jenamani

–– bis ca. 21.00 h ––

(Abstracts und Kurzbiografien in der Reihenfolge der Vorträge)

Gewalt und Trauma – Mitteilungen aus der psychosozialen Praxis
Klaus Mihacek

Gewalt gegen Frauen gibt es in allen Ländern und allen Gesellschaftsschichten. Sie betrifft Menschen aller Altersstufen, ethnischer Herkunft und Religionszugehörigkeit, ungeachtet ihres beruflichen Hintergrunds, ihrer persönlichen Verhältnisse oder ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten nationalen Minderheit. Gewaltausübung hat tiefgreifende gesundheitliche Folgen für die Betroffenen. Dazu zählen Traumafolgestörungen, Angst- und Schlafstörungen, Beziehungs- und Sexualstörungen, Depressionen, Suizidgefährdung, Suchtverhalten, Suchtgefährdung und chronische Schmerzen. Bei Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in der Kindheit entstehen langfristige Gesundheitsprobleme, welche die Lebensqualität der Betroffenen und ihre Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe tiefgreifend beeinträchtigt und sich negativ auf ihre Lebenserwartung auswirkt. Der Vortrag stellt medizinische Langzeitfolgen von Gewalt vor, mit denen wir in unserer Arbeit am psychosozialen Zentrum ESRA in der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten täglich konfrontiert sind.

Prim. Dr. Klaus Mihacek – Jahrgang 1954, aufgewachsen in Linz, maturierte und studierte Medizin in Wien, promovierte 1985 zum Doktor der Medizin, absolvierte die Facharztausbildung f. Psychiatrie und Neurologie am Otto Wagner Spital sowie ein postgraduate Studium an der Cornell Medical University New York. Ab 1996 Anstellung am psychosozialen Zentrum ESRA als Psychiater, Psychotherapeut; stv. ärztlicher Leiter der Ambulanz bis Juni 2011. Seit Juli 2011 ärztlicher Leiter der Ambulanz ESRA. Wahlarztpraxis. Zertifizierter Traumatherapeut.

Macht und Gewalt gegen Frauen in der Lateinamerikanischen Literatur
Maria Teresa Medeiros-Lichem

Gewalt gegen Frauen ist ein universelles Phänomen das nicht nur einer bestimmten Kultur oder Region zugeordnet werden kann. Es hat eine bedeutende sexuelle Dimension und ist tief in den sozialen Strukturen und Verhaltensweisen verwurzelt wo die Dominanz der Männer und die Unterdrückung und Kontrolle des Verhaltens der Frauen vorherrschend ist. Meine Präsentation wird zwei Aspekte dieser Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika und deren Darstellung in Literaturbeispielen ausloten: der sogenannte „Feminizid“ und die Ermordung der Frauen auf der Grundlage der Ungleichheit der Geschlechter in Bolivien wird in Kurzgeschichten von Giovanna Rivero und Magela Baudoin dargestellt, und die Gewalt gegen Frauen unter Systemen politischer Diktaturen in Texten zweier argentinischer Schriftstellerinnen Susana Romano Sued und Luisa Valenzuela. In meinen Schlussfolgerungen will ich ein Nachdenken über die Relevanz literarischer Texte in den Prozessen gesellschaftlicher Bewusstseinsbildung zu den Themen die sich mit dem Geschlechter-bezogenen Missbrauch und der Macht der Sprache und der Kunst als Mechanismen menschlicher und staatlicher Machtausübung befassen.

(Violence against women is a universal phenomenon and cannot be circumscribed to a particular culture. It has a significant sexual component and is deeply rooted in social structures and practices where male dominance prevails as a principle of oppression and control of women’s behavior. My exposition will explore two aspects of this gender violence in Latin America and its depiction in literary examples: the so called Feminicide or assassination of women based on gender inequality in Bolivia, represented in short stories by Giovanna Rivero and Magela Baudoin, and violence against women under political dictatorial systems in texts from two argentine women writers, Susana Romano Sued and Luisa Valenzuela. I shall conclude with a reflection on the relevance of literary texts in the process of societal consciousness-raising around issues concerned with gender abuse and the power of language and the arts to confront mechanisms of human and state arbitrary power.)
Key words – gender violence, male dominance, feminicide, dictatorial systems

Dr. María Teresa Medeiros-Lichem, MA, PhD – In Bolivien aufgewachsen, mit Studien an der New York University, der Universidad de Buenos Aires, und an der Carleton University in Ottawa, Kanada schloss sie ihre Studien ab mit einer Dissertation zum Thema Reading the Feminine Voice in Latin American Women’s Fiction (veröffentlicht in New York, 2002, und in spanischer Übersetzung, in Chile 2006). Im Rahmen von Lehraufträgen unterrichtet sie an der New York University, Carleton University, Ottawa, University of Alberta, Universität Innsbruck und an der Universität Wien Vergleichende Literatur sowie die Kultur und Gesellschaftsgeschichte Lateinamerikas. Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeiten ist die lateinamerikanische Frauenliteratur, Exil- und Gedächtnisliteratur, mit zahlreichen Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften Europas, Lateinamerikas und der Vereinigten Staaten.

Das Unsagbare sagen. Kindesmissbrauch und sexuelle Gewalt in zwei Werken zeitgenössischer argentinischer Autorinnen: Alicia Kozameh: Eni Furtado no ha dejado de correr (2013) und Susana Szwarc: Trenzas (1991/2016)
Erna Pfeiffer

Anhand zweier Romane aus der neueren Literatur Argentiniens soll der Frage nachgegangen werden, wie an sich Unsagbares durch Fiktionalisierung sagbar gemacht werden kann. Sexu-elle Gewalt an Kindern gehört neben Folter und Vergewaltigung zu den am meisten tabui-sierten Themen. „Literatur als Erkenntnisinstrument“ kann durch künstlerische Artifizialität bzw. Abbau von logisch-kausalen Zwängen dazu beitragen, Verschüttetes wieder bloßzule-gen und Verdrängtes zuzulassen, indem sie die Bedrohung durch das Faktische mittels Ver-fahren der Poetisierung auflöst. Wir bezeichnen dieses paradoxe Phänomen als „Aneignen durch Verfremden“. Fragmentierung der äußeren Form, unchronologische Erzählweise, mehrdimensionale, zersplitterte Räume, Multiperspektivität und Polyphonie gehören neben der Verwendung unterschiedlicher Textsorten zu den Kunstgriffen, die ein Sich-Einlassen der LeserInnen auf die Leerstellen zwischen den Zeilen ermöglichen.

Ao.Univ.-Prof.i.R. Mag. Dr.phil.Erna Pfeiffer wurde 1953 in Graz geboren, wo sie Übersetzen und Dolmetschen studierte und anschließend ein Doktoratsstudium aus Romanistik und Slawistik absolvierte, mit länge-ren Aufenthalten in Bogotá (Instituto Caro y Cuervo) und an der Hochschule St. Gallen. 1982 promovierte sie sub auspiciis praesidentis rei publicae mit einer Dissertation zum kolumbia-nischen Violencia-Roman (Peter Lang, 1984). 1996 habilitierte sie sich am Institut für Roma-nistik der Universität Graz aus dem Fach Hispanistik mit der Studie Territorium Frau (Ver-vuert, 1998), für die sie auch den Förderungspreis für Wissenschaft und Forschung des Lan-des Steiermark erhielt. Von 1997 bis zu ihrer Versetzung in den Ruhestand 2014 war Erna Pfeiffer Außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz; mehrmals hatte sie Gastprofessuren an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck inne. Von 2003 bis 2005 war sie Leiterin des Instituts für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz, von 2009 bis 2010 Vorsitzende der Curricula-Kommission Romanistik. Eine weitere Facette des Schaffens von Erna Pfeiffer sind ihre zahlreichen literarischen Über-setzungen aus dem Spanischen (Benito Pérez Galdós, Juan Goytisolo, Miguel de Unamuno, Carmen Boullosa, Luisa Valenzuela, Alicia Kozameh, Pedro Reino, Luisa Futoransky, Susana Szwarc u.v.a.) sowie ihre Tätigkeit als Vortragende in diversen Erwachsenenbildungsinstituti-onen. Schließlich fungiert Erna Pfeiffer immer wieder als Organisatorin und Moderatorin von Kul-turevents und literarischen Lesungen auch für ein nicht-fachliches Publikum.

Eine Frau durchmisst das 20. Jahrhundert
Über den Roman Histoire de la femme cannibale von Maryse Condé
Zohra Bouchentouf-Siagh // Übersetzung Reinhart Hosch

Die postcolonial studies setzen am Ende des Zweiten Weltkriegs ein, im ursächlichen Zusammenhang mit Dekolonialisierung und Unabhängigkeitskriegen sowie mit der Tatsache, dass sowohl die Länder der sogenannten Dritten Welt als auch die weltweiten Minderheiten sich ab der Mitte des 20. Jahrhunderts mit eigener Stimme massiv zu Wort meldeten. Diese Studienrichtung ermöglichte die kritische Beschäftigung mit den Fragen nicht nur der kulturellen Unterschiede, sondern auch der politischen und wirtschaftlichen Diskriminierung, welcher diese Völker und Kollektive ausgesetzt waren/sind.
Die literarischen Werke und hier vor allem die Romanproduktion bild(et)en einen maßgeblichen Korpus der neuen Forschungsrichtung. Da Romane einen „Lebensbericht“ in das Medium der Literatur transponieren und ihn mitunter nur wenig umformen, bieten sie dem Leser im Gewand der Fiktion einen Hohlspiegel für den Zustand der Welt. Diese wird durch den fiktiven Plot, die Figuren, deren geschichtliche und gesellschaftliche Räume lesbar und hinterfragbar gemacht. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der postcolonial studies den neuen oder neu gestalteten literarischen Formen, dem kreativen Spiel mit der Sprache und dem Umgang mit den auf mündliche Überlieferung gegründeten Kulturen.
In diesen Kontext stelle ich nun meine Untersuchung von Histoire de la femme cannibale („Geschichte einer/der kannibalischen Frau“) von Maryse Condé, deren Heimat Guadeloupe-Frankreich ist. Der Kontinent Afrika und die Fragen, die sich aus seiner Geschichte ergeben, ist zentrales Thema dieses Romans, in dem man lesend den peinvollen Lebensweg einer schwarzen Frau verfolgt, die als Kolonialisierte und später Ex-Kolonialisierte die Sklavenroute, die jene ihrer Vorfahren war, in umgekehrter Richtung durchmisst und sich schließlich in Südafrika niederlässt.
Es soll deutlich werden, dass sich die literarische Darstellung der physischen wie nicht-physischen Gewalt an Frauen, die auf der südlichen Halbkugel leben oder ihr entstammen, nur dann sinnvoll analysieren lässt, wenn sie im postkolonialen Approach und als Wahrheitsaspekt einer Durchwanderung der Geschichte gesehen wird – so wie dies eben Maryse Condé in ihrem Roman erlebbar macht.

Univ.-Prof. Dr. Zohra Bouchentouf-Siagh (* 1950) Absolventin der École Normale Supérieure im Fach Lettres Modernes Françaises, Studium und Habilitation am Institut de Phonétique et de Linguistique der Universität Algier und an der Universität René Descartes (Sorbonne) in Paris. Lehre und Forschung als Professorin am Institut des langues étrangères von Algier und am Institut für Romanistik der Universität Wien. Publikationen und Vorträge über Themen der französischen sowie franko-afrikanischen Literatur, der Soziolinguistik und der Kulturwissenschaft im Kontext der Frankophonie.

Mag. Reinhart HOSCH (* 1953) in Salzburg. Übersetzer, Sprachlehrer, Schulbuchautor, Lehrbeauftragter am Institut für Romanistik der Universität Wien, Koorganisator eines Café philosophique in Wien, Autor von Essays, Herausgeber und Kommentator von zeitgenössischer Literatur, Vorstandsmitglied im österreichischen P.E.N.-Club.

Das Thema Gewalt an Frauen in der persischen Literatur.
Mitra Shahmoradi-Strohmaier

Das Thema Gewalt an Frauen kommt in persischen Beschreibungen (Literatur, Poesie, Film etc.) in widersprüchlichen Formen vor. Die klassische (von Männern geschriebene) persische Poesie überhöht die Frau als das schöne, bewundernswerte, unerreichbare Wesen in einer verträumten Sphäre. Dennoch wird die physische und psychische Gewalt immer wieder sichtbar. Das eindrucksvollste Beispiel sind die Geschichten von ‚Tausend und einer Nacht‘.
In der neuen Zeit wird Gewalt an Frauen oftmals mit gleichzeitiger Überhöhung gerechtfertigt. Die Verbote und Gebote für Frauen (Kleidungsvorschriften, rechtliche Einschränkungen der selbständigen Entscheidungen von Frauen) werden oftmals mit Verletzlichkeit und Zartheit der Frauen gerechtfertigt. Moderne Erzählungen tabuisieren Gewalt an Frauen nicht mehr und schildern sie als alltägliche Normalität. Sie können damit aber eine unbewusste Akzeptanz dieser Norm erzeugen, die selbst Frauen als solche übernehmen. Es stehen sich also zwei Situationsbeschreibungen der Frauen gegenüber. Einerseits gibt es die literarische Überhöhung der Frau, bei der Gewalt im Verborgenen bleibt. Andererseits wird Gewalt an Frauen offen angesprochen, was als unveränderlicher Zustand wahrgenommen werden kann.

Prof. Maga. art. Mitra Shahmoradi, Malerin, Poetin, Autorin; geboren 1955 in Abadan – Iran. Seit 1980 als freischaffende Künstlerin und Autorin in Wien. Malerei-Studium an der Kunstuniversität Teheran. Malerei und Grafik-Studium an der Universität für Angewandte Kunst, Wien. Zertifizierung als Erwachsenenbildnerin an der Weiterbildungsakademie Österreich WBA. Publikationen eigener Gedichte. Internationale Ausstellungen und Lesungen (Deutsch, Farsi, Englisch, Oriya). Auszeichnungen, u.a. Verleihung des Berufstitels Professorin durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (2013). Künstlerische Lehrtätigkeit an Institutionen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, sowie verschiedene Sonderprojekte: Malen und Zeichnen mit alten Menschen; Malen mit Sehbehinderten und Blinden; Fortbildung für KunstpädagogInnen; maltherapeutische, transkulturelle und Gender-Projekte; Organisation von Veranstaltungen und Vorträgen, sowie Durchführung interkultureller Projekte zu spezifischen Themen, besonders zu Frauenthemen. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien und Kunstkatalogen, auch in Übersetzungen.

Abstract
Sarita Jenamani

Viele soziale Systeme auf der ganzen Welt sind mit dem Phänomen in der Diskussion konfrontiert, aber nur wenige haben ihre Bereitschaft gezeigt, es zu versuchen, die Täter zu sanktionieren und die Opfer zu schützen. Geschlechtsspezifische Gewalt hat aufgrund eines ermutigenden geschlechtsspezifischen Sozialsystems ein empörendes Ausmaß erreicht. Diese Tradition der Unterdrückung des Problems und Unterdrückung der Opfer mithilfe einer Reihe von Akteuren unterstützt, die an der Verbreitung dieser Tradition beteiligt sind. Dennoch ist es genau die Tradition des Schweigens, die beweist, dass die Zeugen und Opfer männlicher Gewalt daran gehindert werden, ihre Viktimisierung preiszugeben. Der vorliegende Aufsatz zielt darauf ab verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt in der südasiatischen Gesellschaft zu erklären, wie z. B. sati, Die Behandlung von Frauen als Gegenstand, durch ihre männlichen Familienmitglieder, Vergewaltigung, Ehrenmord und spätere Misshandlung von Witwen und älteren Frauen. Die Arbeit präsentiert Beispiele aus der südasiatischen Mythologie sowie moderne südasiatische Schriftsteller, die sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen sozialer Gewalt gegen Frauen auseinandersetzen. Der Aufsatz wird ihre ästhetische Perspektive und Darstellung des jeweiligen Themas sowie ihren wesentlichen Beitrag zur Aufhebung des Schweigens zu geschlechtsspezifischer Gewalt, durch Umwandlung, in ein aussprechbares Thema untersuchen. Anschließend wird ein Film bezüglich der Gewalt gegen Frauen in Indien gezeigt.

Sarita Jenamani (Indien / Österreich) wurde in Cuttack, Orissa geboren. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften und Managementwissenschaften in Indien und Österreich. Sie schreibt Englisch, Hindi sowie in Oriya, ihrer Muttersprache. Sie hat die drei Gedichtbände veröffentlicht. Ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und in zahlreichen Anthologien und internationalen literarischen Zeitschriften, einschließlich des renommierten PEN international, veröffentlicht. Sarita Jenamani hat Rose Ausländer ins Hindi übertragen, wofür sie ein Stipendium der Kunst- und Kulturabteilung des Bundeskanzleramtes Österreich erhielt. Ihre Arbeit wurde durch mehrere Schriftsteller-Stipendien in Deutschland sowie in Österreich, darunter „Künstlerdorf Schöppingen“ und Heinrich-Böll-Stiftung, unterstützt. 2006 wurde sie mit dem Preis des Kulturvereins Inzing ausgezeichnet. Sie nahm an verschiedenen literarischen Festivals in Österreich und außerhalb Österreichs teil. Jetzt lebt und arbeitet sie in Wien. Sie ist Generalsekretärin des Österreichischen PEN.