WELTLITERATUREN – LITERATUREN DER WELT


Unsere Veranstaltungen zu WELTLITERATUREN – LITERATUREN DER WELT am 24. und 25. März 2020 müssen leider auf Grund der derzeitigen Lage entfallen.

WELTLITERATUREN – LITERATUREN DER WELT

DI, 24. März 2020, 19.00 h
Buchpräsentation der Neuerscheinungen (Löcker Verlag, edition pen)
von und mit Tsippy Levin Byron, Ananya S Guha, Marián Hatala, Anton Marku, Barbara Simoniti
Moderation: Helmuth A. Niederle
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Palais Wilczek, Herrengasse 5, Stiege 1, 2. Stock, Wien I
Keine Anmeldung von Nöten
Eine gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und des Österreichischen PEN-Club.
Mit freundlicher Unterstützung der slowenischen Buchagentur

MI, 25. März 2020, 16.00 h
Zwiegespräche – Poetologisch
mit Tsippy Levin Byron, Ananya S Guha, Marián Hatala, Anton Marku, Barbara Simoniti
Wir ersuchen um Anmeldung zur Veranstaltung unter info@penclub.at
Österreichischer PEN Club, Bankgasse 8, Wien I


Tsippy Levin Byron
wurde 1955 in Tel Aviv geboren, promovierte in vergleichender Literaturwissenschaft. 1997 erhielt sie das Halicon Stipendium – ein einjähriger Kurs für kreatives Schreiben in Mishkenot Sha’ananim, Jeusalem. 2006 wurde sie als Gemeindeleiterin (Rabbinerin) nach einem dreijährigen Studium an der Tmura (School of Humanistic Rabbinical Studies) ordiniert.
Ihre Gedichte wurden in zahlreichen Literaturzeitschriften und Magazinen veröffentlicht. Ihre literarische Arbeit wurde mehrfach mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Bisher veröffentlichte sie fünf Lyriksammlungen in Hebrew, die vom führenden literarischen Verlag in Israel, Hakibbutz Hameuchad, gedruckt wurden.
Die Autorin – zeitweise in Mumbai lebend – wird von befreundeten Lyriker_innen ins Englische übersetzt. Die Texte werden im Anschluss daran kritisch von ihr durchgesehen.
„In der Tiefe gelesen“ ist aus dem Englischen ins Deutsche übertragen und ihre erste deutschsprachige Veröffentlichung.

Ananya S Guha ist in Shillong (der Hauptstadt des nordindischen Bundesstaats Meghalaya) geboren und aufgewachsen. Er ist Direktor Emeritus (Regional Director) der Indira Gandhi National Open University, an der er mehr als 26 Jahre wirkte. Zuvor war er als Lektor und Direktor des Instituts für Englisch am St. Edmund’s College in Shillong tätig.
Guha veröffentlichte Bücher über diverse Bereiche der Ausbildung, über Lehre, Fernstudium und Berufsbildung wie auch -training. Er hat zu diesen Themen Artikel in Fachzeitschriften und Journalen sowie Büchern publiziert und bei internationalen Konferenzen mit Beiträgen teilgenommen. Guha hat bislang acht Lyrikbände eigener Gedichte veröffentlicht. Seine Gedichte, die weltweit erschienen sind, wurden in zahlreiche Anthologien aufgenommen. Weiters schreibt er Artikel, die sich mit sozialen und politischen Thematiken befassen, hat hierzu eine Kolumne, schreibt für Zeitungen und Online Magazine und rezensiert Bücher. Er hält Vorträge in Shillong und in Nordostindien. Guha ist seit beinahe fünf Jahren Redakteur des „Thumb Print Magazine“ und hat in dieser Funktion Literat_innen aus ganz Indien und speziell aus Nordostindien veröffentlicht. Guha beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit den Romanen William Goldings. Sein Interesse gilt jedoch auch besonders indischer Literatur in englischer Sprache.
In Kürze erscheinen Guhas Gedichte in einer Anthologie englischsprachiger indischer Lyrik, die von der Sahitya Academy, India’s national academy of letters (der Gesellschaft für Literatur Indiens) herausgegeben wird.

Marián Hatala geb. 1958 in Holíč; Dichter, Übersetzer, Journalist. Zuletzt herausgegebene Gedichtbände: Schlaflosigkeit oder plus minus vier Wände (2016) und Zwei Pottwale am Grund der Badewanne (2019). Der Lyrikband Zum Greifen weit erschien 2006 im Wiener Lehner Verlag. Einige seiner Buchübersetzungen ins Slowakische: Sabine Gruber, R. D. Brinkmann, R. Kunze, I. Schulze, E. Fried, R. Schami, H. Hesse, F. Saul. Die von ihm zusammengestellte und übertragene Anthologie der Nonsens-Poesie Nächtlicher Gesang einer Ölsardine in der Dose enthaltet Gedichte von P. Scheerbart, Ch. Morgenstern, J. Ringelnatz, G. Rühm, E. Jandl, H. Jandl, G. Jatzek, G. Jaschke, G. Ruiss …); er hat drei Kinder, lebt in Bratislava.

Anton Marku wurde im Kosovo geboren, wo er Literatur studierte. Danach absolvierte er ein Jus-Studium an der Universität Pristina und schloss dann Masterstudien an der Universität in Wien ab. Seit elf Jahren lebt und arbeitet Anton Marku in Österreich. Er schreibt vor allem Lyrik, aber auch kurze Erzählungen. Bisher hat er acht Gedichtbände veröffentlicht. Einige seiner Werke sind auch in die englische, deutsche, rumänische, kroatische, russische und arabische Sprache übersetzt worden. Seine Gedichte und kurzen Erzählungen wurden auch in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Marku ist Mitglied der Schriftsteller_innenvereinigung Kosovas, des International Writers Association IWA Bogdani , des Bundes der albanischen Schriftsteller in der Diaspora, des österreichischen PEN-Clubs, des Österreichischen Schriftstellerverbandes, der IG-Autorinnen und Autoren, des Vereins Kulturgemeinschaft der Kreis , des Literaturklubs ,,Gjon Nikollë Kazazi‘‘ in Gjakova und des Bundes der albanischer Schriftsteller und Kulturschaffenden ,,Aleksander Mosiu‘‘ in Wien. Er ist auch Mitglied des Redaktionsvorstands der Literaturzeitschrift ,,Words und Worlds‘‘ in Wien (2017-bis dato)

Helmuth A. Niederle, geb. 1949, lebt in Streifing/NÖ und Wien als Autor, Übersetzer und Herausgeber, seit 2011 ist er Präsident des Österreichischen P.E.N.-Club. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Tageszeitungen, Magazinen und im ORF; zuletzt erschienen u.a.: »Schwarze Orphea / Black Orphea. Bedeutsame Wut / Relevant Rage« (Hg. mit Philo Ikonya, 2016); »fuoco amico. Poetischer Eigenbeschuss« (Gedichte, 2016); »Wandelgänge zumeist amtlich« (Prosagedichte, 2017); »Bauplatz der Vergeblichkeit. Gedichte« (2018); »Galerie der Ahnungen. Gedichte wider die Farbdiät« (2019); als Herausgeber: Axel Giese: «Macht und Ohnmacht des Geistes. Schriften aus dem Nachlass« (2018); »Michael Guttenbrunner: Im Machtgehege« (2018).

Barbara Simoniti, geboren 1963 in Slovenj Gradec/Slowenien, ist Lyrikerin, Schriftstellerin und Übersetzerin. Studium der Slowenistik und Anglistik an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät in Ljubljana, Promotion in Literaturwissenschaft. Nach ihrer Tätigkeit als Assistentin für englische Literatur an der Universität Maribor, lebt sie seit 1995 als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Ljubljana. Aus dem Englischen (und ins Englische) übersetzte sie mehr als 30 Bücher auf dem Gebiet Sozial- und Geisteswissenschaften. Mehrere Jahre war sie Mitarbeiterin der Kritikerrunde Bücherwertungen in Kärnten, sowie Leiterin von Lyrikwerkstätten und Moderatorin literarischer Gesprächsrunden, sowie bei Diskussionsabenden des slowenischen PEN in Ljubljana. 2013 war sie eine der Mitbegründerinnen des Frauenvorstands MIRA des slowenischen PEN und ist seither Vorstandsmitglied. Publikationen: vier Gedichtbände Zatišnost (1997, dt. Windstille), Zlati dež (2000, dt. Goldregen), Sončni obrat (2011, dt. Sonnenwende) in Voda (2012, dt. Wasser), die Kurzgeschichtensammlung Razdalje (1998, dt. Entfernungen), ihre Dissertation in Buchform zum Thema Nonsens (1998). Ihre Werke erschienen in Übersetzung in Literaturzeitschriften in Österreich, Italien, Polen, Kroatien und Mazedonien, sowie in Anthologien in Slowenien, Österreich (2006), Israel (201) und den USA (2017).
In letzter Zeit schreibt sie vorwiegend Kinderbücher; das vielfach ausgezeichnete Kinderbuch Močvirniki mit Illustrationen von Peter Škerl (2012, dt. Die Moorländer), mit dem sie immer wieder an zahlreichen Schulen in Slowenien und Deutschland zu Gast ist, wird 2020 im größten nordmazedonischen Verlag in mazedonischer Übersetzung von Darko Spasov erscheinen. Ihr Bilderbuch Andrej Nespanec (2014, dt. Andrej Schlaflos) wurde 2016 im Kindertheater Maribor uraufgeführt. Ihr neuestes Werk ist eine lange Tier-Erzählung mit dem Titel Arčibald, mit Illustrationen von Suzi Bricelj und wird im Januar 2020 im Verlag Založba Pivec in Maribor erscheinen.