Writers in Prison Day 2021

Wir freuen uns, dieses Jahr zu Gespräch, Lesung und Buchpräsentation einzuladen. Wir sprechen mit unseren Gästen – Brian Haman, Thett Su San, Ko Ko Thett und Aziz Isa Elkun – über Menschenrechte und Literatur.  Helmuth A. Niederle, Henriette Schroeder, Marion Wisinger und Günther Zäuner lesen Gedichte aus: Die Armee schießt nicht in die Luft. Gedichte nach dem Militärputsch in Myanmar.

15. 11. 2021, 19 Uhr Alte Schmiede, Schönlaterngasse 8, 1010 Wien

Einladung

Besuchen Sie uns auf der Buchmesse!


Wir freuen uns, Sie auf der Buch WIEN begrüßen zu dürfen. Der Österreichische PEN-Club präsentiert die Neuerscheinungen 2021

Programm

Darf man alles sagen? Und wer bestimmt das?                                                Workshop über Meinungsfreiheit.

Donnerstag, 11. November
10.00 — 10.55 Uhr
DER STANDARD-Bühne
ab 15 Jahren
Messeeintritt

Darf man alles sagen? Und wer bestimmt das? Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht. Und doch gibt es Aussagen, die andere verletzen. Und wie steht es mit der Freiheit der Kunst? In vielen Länder der Welt werden Künstler*innen und Schriftsteller*innen verfolgt und inhaftiert. Die Autorin Eleonora Bögl (Junger PEN) und die Performancekünstlerin Kathi Power diskutieren mit dem Publikum über Provokation, Denkverbote und politisches Engagement. Moderation: Gerald Buchas

Programm

Einladung

LITERATUR UNTER DEN BÖGEN

An der U6-Station Thaliastraße Halt machen. Ein paar Meter gehen. In der wienstation AutorInnen und unterschiedlichen Texten begegnen. 90 Minuten Literatur und Gespräch, danach Musik und Barbetrieb. Sich kennenlernen und den Abend miteinander verbringen.

Jeden ersten Donnerstag im Monat bei freiem Eintritt. Eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen PEN Clubs, des PEN Niederösterreich, Junger PEN und Writers in Prison-Komitee

Simultan. Texte über das verborgene Leben

AutorInnen des PEN Niederösterreich stellen ihre Texte vor: Rosemarie Schulak, Elisabeth Schawerda, Harald Kollegger und Lorena Pircher

Writers in Prison: Über den uigurischen Schriftsteller Perhat Tursun

Musik: Ossy Pardeller, Moderation: Cornelia Schäfer und Marion Wisinger

Wann: 04.11.2021, 19 Uhr

Wo:      WIENSTATION, Lerchenfeldergürtelbogen 28, 1080 Wien

Für die Veranstaltung gilt die 2,5-Regel. Geimpft, genesen oder PCR-Test.

 

 

Unsere Veranstaltungen im Herbst

Wir freuen uns, Sie zu folgenden Veranstaltungen einzuladen:

LESUNG: LITERATUR UNTER DEN BÖGEN 4.11.2021, 19 Uhr 

Simultan.Texte über das verborgene Leben

AutorInnen des PEN Niederösterreich stellen ihre Texte vor: Rosemarie Schulak, Elisabeth Schawerda, Harald Kollegger und Lorena Pircher

Writers in Prison: Über den verschwundenen uigurischen Schriftsteller Perhat Tursun

Musik: Ossy Pardeller

LESUNG: LITERATUR UNTER DEN BÖGEN 2.12.2021, 19 Uhr 

Endlos. Texte über das Meer

AutorInnen des Jungen PEN lesen Lyrik. Die slowenische Schriftstellerin Barbara Simoniti ist zu Gast. Buchpräsentation: Der Zaunprinz, Roman von Ewald Baringer. Writers in Prison: Über den inhaftierten kurdischen Lyriker Ilhan Çomak

Wo: WIENSTATION, Lerchenfeldergürtelbogen 28, 1080 Wien

Eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen PEN Clubs, des PEN Niederösterreich, Junger PEN und Writers in Prison-Komitee. Es gilt die 2,5-Regel, geimpft, genesen oder PCR-Test.


WORKSHOP: BUCH WIEN 11.11.2021, 10 Uhr

„Darf man alles sagen? Und wer bestimmt das?“ Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht. Und doch gibt es Aussagen, die andere verletzen.Und wie steht es mit der Freiheit der Kunst? In vielen Länder der Welt werden Künstler:innen und Schriftsteller:innen verfolgt und inhaftiert. Der PEN im Dialog mit der Performancekünstlerin Kathi Power über Provokation, Denkverbote und politisches Engagement. Moderation: Gerald Buchas

Programm und Tickets: https://www.buchwien.at

Wo: Gelände der Messe Wien, Messeplatz 1, 1020 Wien, Halle D


LESUNG: 18. November 2921, 19 Uhr

Günther Zäuner: HALBSEIDENES WIEN – Eine literarische Zeitreise durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart in unterschiedlichen Kurzkrimis “Böse, hinterhältig, verschlagen, heimtückisch, witzig, weinselig – wie eben der Wiener ist.”

Wo: WIENSTATION, Lerchenfeldergürtelbogen 28, 1080 Wien


BUCHPRÄSENTATION: 19.11.2021, 19 Uhr

Melibea Obono: Wem gehören die Bindendee. Ein afrikanisches Idyll

Deutsche Übersetzung von Susanne Doppelbauer, edition pen, Löcker Verlag 2021

Begrüßung: Marion Wisinger, Writers in Prison-Komitee, Österreichischer PEN Club. Lesung: Barbara Braun. Musik: Jordi Roviró und Tjan Šoštarič

Wie ein Regenbogen. Über Freiheit und Menschenrechte: Gespräch (spanisch/deutsch) mit Melibea Obono, Ramón Esono (Menschenrechtsaktivist und Künstler), Ulrike Lunacek (Vorstand des Wiener Forums für Demokratie und Menschenrechte, ehem. Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments) und Berni Ledinski (Queer-Activist, Sprecher Queeramnesty Österreich, Dragqueen „Candy Licious“) Moderation: Max Doppelbauer, Romanist, Universität Kiel

Wo: Hauptbücherei, Urban-Loritz-Platz 2A, 1070 Wien

Anmeldung: https://ticket.wien.gv.at/M13STB/obono


BUCHPRÄSENTATION, LESUNG UND GESPRÄCH: 15.11.2021, 19 Uhr

Writers in Prison Day 2021

Die Armee schießt nicht in die Luft. Gedichte nach dem Militärputsch in Myanmar, Übersetzung Helmuth A. Niederle, edition pen, Löcker Verlag, 2021

Gäste: Der Literaturwissenschaftler und Anglist Brian Haman (Universität Wien) und der Lyriker, Übersetzer und Herausgeber Ko Ko Thett (Myanmar, GB) sprechen über Myanmar und seine Poesie. Es lesen Mitglieder des PEN-Clubs.

Wo: Alte Schmiede, Schönlaterngasse 8, 1010 Wien


LESUNG, TALK UND PERFORMANCE: 25.11.2021, 19 Uhr

Orange the World. Ein Abend gegen Gewalt an Frauen

Anlässlich des “Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen” veranstaltet der Österreichische PEN-Club einen Abend mit Talk, Lesung und Performance. Vor 40 Jahren wurde der UN-Gedenktag in Erinnerung an die in der Dominikanischen Republik ermordeten Schwestern Mirabal (Las Mariposas) ausgerufen. Bis heute kämpfen Frauen weltweit gegen Gewalt und Diskriminierung, in den Sozialen Medien und in der Öffentlichkeit nehmen Hass und Antifeminismus zu. Ein Abend des Widerstands und der Hoffnung.

Ein von internationalen Autor:innen und Menschenrechtsorganisationen verfasstes “Wiener Manifest gegen Gewalt an Frauen“ wird verlesen und performt.

Talk: Der Gewalt an Frauen ein Ende setzen. Mit Rosa Logar (Leiterin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie) und Cornelius Granig (Buchautor, Taskforce Leader Transparency International)

Lesung: Michou Friesz. Performance: Sakina Teyna, Mahan Mirarab, Alexia Chrysomalli, Tini Kainrath und Marie-Theres Stickler. Moderation: Marion Wisinger, Österreichischer PEN-Club

Eine Veranstaltung des Österreichischen PEN-Clubs in Kooperation mit den Autonomen Österreichischen Frauenhäusern, der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in Familien, der Österreichischen Liga für Menschenrechte und dem Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte und den Künstler:innen der Brunnenpassage

Wo: ArtSocial Space, Brunnenpassage, Brunnengasse 71, 1160 Wien

 

Wir gratulieren

Meinungsfreiheit ist die Voraussetzung für Demokratie und dauerhaften Frieden, sagte Berit Reiss-Andersen, der Vorsitzende des norwegischen Komitees zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die Journalist:innen Maria Ressa und Dmitri Muratow. Stellvertretend werden sie für all die Journalist:innen ausgezeichnet, die unbeirrbar für Pressefreiheit und Menschenrechte eintreten. Die Philippina Maria Ressa, die das Nachrichtenportal „Rappler“ betreibt, in einer ersten Reaktion auf You tube: „Eine Welt ohne Fakten bedeutet eine Welt ohne Wahrheit und Vertrauen. Wenn wir in einer Welt leben, in der Fakten umstritten sind, und in der die weltweit größten Verteiler von Nachrichten die Verbreitung von Wut und Hass priorisieren und diese schneller und weiter verbreiten als Fakten, dann wird Journalismus zu Aktivismus.“ Ressa ist eine scharfe Kritikerin von Präsident Rodrigo „Rody“ Duterte, erst 2020 ist sie in einem Verleumdungsprozess zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, zurzeit ist sie auf Kaution in Freiheit. Das Writers in Prison Komitee hat sich wiederholt für sie eingesetzt. Der Russe Dmitri Muratow ist Chefredakteur der kremlkritischen Zeitung „Nowaja Gaseta“. Muratow solidarisierte sich zuletzt für die Demokratiebewegung in Belarus.  Er widmet den Preis seinen in den letzten Jahren in Russland ermordeten Journalistenkolleg:innen.
Der Österreichische PEN Club gratuliert den Preisträger:innen und betont einmal mehr, dass eine unabhängige Presse – und von politischen Machenschaften und Bestechungsversuchen freie Medien – unerlässlich für das Funktionieren einer Demokratie sind.