Einladung: Orange the World

Krieg gegen Frauen. Eine Intervention
23.4.2022 um 15 Uhr
im Oben
Urban-Loritz-Platz 2a (am Dach der Hauptbücherei)
 
Die griechische Tragödie als symbolische Struktur, die männlichen Darsteller als schuldhafte Berichterstatter über Gewalt an Frauen, der allegorische Chor als Stimme des universellen Schicksals von Frauen weltweit.
Die Performer beklagen die über alle Zeiten hinweg omnipräsente Gewalt an Frauen. Sie stehen gegen die Ausweglosigkeit und für die Hoffnung als Essenz des Lebens ein, sind Botschafter der Poesie und des Widerstands von Frauen.
 
Chor: M.O.M. (Eon, Slizzer, Geo Popoff)
Kostüme: Sandra Krautgartner
Konzept und Performance: Gilles Mussard und Markus Kupferblum
Idee: Marion Wisinger, Österreichischer PEN-Club
Mit Texten von:
Shakuntala Hawoldar (Mauritius): Frau sein
Shumirai Makasa (Simbabwe): Ein Mädchen ist auch ein Kind
Tanta-Zawadi (USA): Mädchen
Ntsiki Mazwai (Südafrika): Ich habe nicht verlangt
Micere Githae Mugo (Kenia): Ich nahm meinen Sohn bei der Hand

Einladung: Literatur unter den Bögen

21.4. 2022          Im Moment. Texte über Land

Beginn: 19:00 Uhr            Wo: WIENSTATION, Lerchenfeldergürtelbogen 28

Andreas Rainer: Der Wiener Alltagspoet fährt U6 (story.one, 2022) „Er ist der Vermesser der Wiener Seele“ (Falter), der Kleinode aus der Großstadt auf https://www.wieneralltagspoeten.at sammelt. Nun zeichnete er das Bild der Stadt im Takt der U6. Das muss man hören.

Tatjana Gregoritsch: Fest am Land (edition pen, Löcker Verlag, 2021) Facettenreiche, entlarvende Erzählungen und Kurzgeschichten, die einen schonungslosen gesellschaftlichen (Quer)schnitt dort anbringen, wo es weh tut und wo auch gelacht werden darf.

Helmuth A. Niederle: Lyrik von Tsippy Levin Byron                                               In der Tiefe gelesen (edition pen, Löcker Verlag, 2020)  Die Poesie ist ein Rettungsboot, in dem Menschen und Kulturen fliehen und die Stürme überleben können, die Schiffe versenken. Tsippy Levin Byron ist Rabbinerin und preisgekrönte Lyrikerin.

Marion Wisinger (Writers-in-Prison): Die Flügel weit geöffnet Über den seit 28 Jahren in der Türkei inhaftierten kurdischen Lyriker Ilhan Çomak.

Moderation: Walter Kootz und Marion Wisinger

Musik: Oswin Schneider, Thatiana Gomes und Alee Thelfa

Eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen PEN Clubs, des PEN Niederösterreich, des PEN Oberösterreich, des PEN Burgenland, Junger PEN und Writers-in-Prison-Komitee

 

EINLADUNG: Literatur unter den Bögen

An der U6-Station Thaliastraße Halt machen. Ein paar Meter gehen. In der wienstation Autor:innen und unterschiedlichen Texten begegnen. 90 Minuten Literatur und Gespräch, danach Musik und Barbetrieb. Sich kennenlernen und den Abend miteinander verbringen.

7. 4. 2022, 19:00 Uhr, wienstation, Lerchenfeldergürtelbögen 28

Tiefgang. Texte auf Verlangen

Autoren des PEN Niederösterreich stellen ihre Texte vor:

Franz Forster: Saga der Unbekannten (Königshausen & Neumann, Würzburg 2021) und Ewald Baringer: Der Zaunprinz (Limbus Verlag, Innsbruck 2021)

Im Gespräch: Rainer Bischof über die russische Seele (aus: Nahrung der Seele, edition pen Löcker, Wien 2022)

Writers in Prison: Jetzt bin ich Flüchtling. Ein Text von Kseniya Chartschenko

Moderation: Cornelia Schäfer und Marion Wisinger, Musik: Ossy Pardeller

Eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen PEN Clubs, des PEN Niederösterreich, des PEN Oberösterreich, des PEN Burgenland, Junger PEN und Writers-in-Prison-Komitee

Sie können uns nicht alle wegsperren

Die mutige russische TV-Journalistin Marina Owsjannikowa ist ab sofort Honorary Member des Österreichischen PEN-Clubs. Mit ihrer Aktion hat sie sich mit persönlich höchstem Risiko für die Meinungsfreiheit eingesetzt, und gegen die staatlich-autoritär unterdrückte Meinungs- und Informationsfreiheit protestiert. Das Writers-in-Prison-Komitee nahm in Folge Kontakt mit dem PEN International, als auch mit den österreichischen und russischen Behörden auf. Marina Owsjannikowa sind unsere bestmöglichen Bemühungen zu ihrem Schutz gewiss.

Bei der Ausstrahlung der wichtigsten Nachrichtensendung Russlands stürmte Marina Owsjannikowa mit einem Protest-Schild vor die Kamera. Zuvor veröffentlichte sie eine VideobotschaftVideobotschaft im Wortlaut