Jakob-Prandtauer-Preis 2020 für Wolfgang Mayer-König

Wir gratulieren herzlichst unserem Mitglied Wolfgang Mayer-König, welchem der Jakob-Prandtauer-Preis 2020 zugesprochen wurde. Von einer Fachjury unter dem Vorsitz des Literaten und Förderungspreisträgers Thomas Fröhlich wurde der langjährige Ehrenobmann der Literarischen Gesellschaft St. Pölten nominiert.

In seiner Funktion als Ehrenobmann knüpfte der Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, das Ehrenzeichen für Verdienste des Bundeslandes NÖ, der Theodor-Körner-Preis für Literatur, aber etwa auch des „Ordre des Art et des Lettres“ der französischen Republik für die LitGes. seit 2006 zahlreiche Kontakte zu öffentlichen Institutionen und privaten Kulturvereinigungen, kümmerte sich um die Pflege und Erhaltung der Kontakte sowohl zu arrivierten als auch neu akquirierten Schriftstellern in NÖ und anderen Bundesländern, des Weiteren um die Kooperation mit anderen in- und ausländischen Kulturzeitschriften aber etwa auch um die Klärung ästhetischer Fragen und solcher der Programmgestaltung der LitGes. und der Zeitschrift etcetera. Bereits in seiner Studentenzeit rief er im Jahr 1968 einen Literaturpreis ins Leben, welcher im ersten Jahrgang Elfriede Jelinek für deren allererste, noch unveröffentlichte Texte zuerkannt wurde. Er ist Herausgeber der Literaturzeitschrift LOG und Autor von zahlreichen Gedicht-, Prosa- und Essaybänden (insgesamt 46, die in 14 Sprachen übersetzt wurden).

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: http://lyrikgesellschaft.de/ehrungen-fuer-unsere-mitglieder-ursula-krechel-und-wolfgang-mayer-koenig/

Neuerscheinung: “Loch in dünner Zeit”. Anthologie des Jungen PEN und des Jungen ÖSV

Es ist uns eine Ehre, die Veröffentlichung der Anthologie “Loch in dünner Zeit” anzukündigen, welche in Zusammenarbeit des Jungen PEN und des Jungen ÖSV entstanden ist und von unserem Vorstandsmitglied Reinhart Hosch herausgegeben wurde. Der Sammelband vereint kürzere und längere Prosabeiräge sowie einen lyrischen Text, eine facettenreiche Annäherung an den nicht greifbaren Begriff der “Zeit” eröffnend. Mit Beiträgen von Isabella Allram, Caroline Bach, Dario Florian Bogenreiter, Eleonora Bögl, Max Haberich, Reinhart Hosch, Janet Jirges, Christina Julia Kainzbauer, Ida Leibetseder, Lorena Pircher, Stella Promussas, Philipp Raffeiner, Christoph Temnitzer, Anna-Chiara Tschany, Valerie Zatloukal, Herbert Eigner-Kobenz, Katharina Goetze, Markus Grundtner, Constantin Schwab, Erich Ledersberger.

Statement des PEN Polen

Der Österreichische PEN-Club spricht seine Unterstützung und Solidarität mit dem Polnischen PEN-Club aus und schließt sich der Deklaration desselben an:

Declaration of the Polish PEN Club 20 November 2020

We demand that using force against participants of peaceful demonstrations held all across the country be stopped immediately. Pursuant to the Constitution of the Republic of Poland, citizens have the right to manifest their views and to participate in assemblies even under the circumstances of an epidemic. It is the legal duty of the police to ensure that the demonstrators are safe and protected. We demand that those officers who have in any way unlawfully used force against protestors and against detained persons be held responsible for their acts, and that the superiors of those officers be punished. It is totally unacceptable to use state police and other military organisations as a tool of party politics. It is totally unacceptable to resort to masked provocateurs from police forces or paramilitary squads armed with batons and turn them against peaceful unarmed demonstrators. Calling upon them to defend some allegedly threatened national or religious values is something which by definition is an incitement to crime. Further escalation of violence instigated either by issuing such orders or incited by those in power can lead to tragedies remembered all too well from the times of communist Poland. Today, we are faced with the danger of that part of history repeating itself.